Kontakt

WEISS MAWEK GmbH
Metallbau - Landtechnik
Am Steinerbach 18
A-6306 Söll / Tirol

Tel.: +43 5333 6242
Fax: +43 5333 6242 - 60

E-Mail:  info@weiss-soell.at

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr.:  07:30 - 12:00 Uhr
               13:00 - 17:30 Uhr

Samstag: 08:00 - 12:00 Uhr


Offene Stellen

Wir suchen DICH!

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir:

1 Aussendienstmitarbeiter/in

1 Einzelhandelskaufmann/ Frau

 


Heutrocknung

Alles rund um Heubelüftung und

Trocknung finden Sie auf unserer

neuen Seite unter

www.heutrocknung.tirol


Gesamtinfo

Einführung in die Rundballenbelüftung mit Untenbelüftung


Wir möchten den Landwirte mit unserer Schrift  Nachtrocknung von Rundballen bekannt machen und ihnen den Weg zeigen, wie man optimales Futter produziert bei minimalem Arbeitsaufwand und Energiekosten

Trocknung von Rundballen


Mit der Unterbelüftung lassen sich Rundballen ab einem Trockensubstanzgehalt (TS-Gehalt) von mindestens 65 %, besser 70 % trocknen.(Also nicht Nässer als 35%).

Die Trocknung von Ballen mit einem großen Durchmesser (ab 1,50 m) und einer gleichmäßig niedrigen Dichte von zirka 100 kg/m3 läßt sich gut durchführen.

Die benötigte Lagerkapazität ist ähnlich der von Loseheu, das mit einer Dichte von 70-100 kg/m3 gelagert wird.

Aufgrund der systembedingten ungleichmäßigen Abtrocknung und der schlechten Kontrollmöglichkeit des Trocknungsfortschritts sollten die Ballen beim Trocknungsende mehr als durchschnittlich 90 % TS aufweisen.

Diese Abschätzung erfordert einige Erfahrung; Feuchtesonden liefern im Ballen zum Teil unzuverlässige Werte. Ein Wenden der Ballen während der Trocknung begünstigt ein gleichmäßigeres Abtrocknen.

Der Energieverbrauch liegt zwischen zirka 40 und 60 kwh/dt TS.

Die Anzahl der Trocknungsplätze ist durch das absätzige Verfahren der begrenzende Faktor für die maximale tägliche Erntemenge. Da vor allem beim ersten Schnitt im Mai wenig Erntetage mit geringem Wetterrisiko zur Verfügung stehen, muß die Anlagenkapazität für die Erntemenge in diesem Zeitraum dimensioniert werden. Erst mit ausreichend großen Anlagen mit mehr als 16 Plätzen lassen sich arbeits- und betriebswirtschaftliche Einspareffekte durch die Bewirtschaftung größerer Flächen erreichen.

Erntearbeiten


Trocknungsvorgang Beschleunigung

Für die raschere Trocknung und die geringere Verschmutzung ist der Schnittzeitpunkt so zu wählen, dass die Pflanzen nicht mehr taunass sind.

Beachten Sie besonders die günstige Schnitthöhe von 5 bis 7 cm.

Aufbereitung


In Kombination mit Rotormähwerken werden Geräte angeboten, welche die Wasserabgabe der Pflanzen unterstützen.

Quetschende Geräte:

Eignung eher für klee- und kräuterreiche Pflanzenbestände

Geräte mit Rotoren:

Eignung eher für grasreichere Pflanzenbestände

Aufbereiter sind nur dann sinnvoll eingesetzt, wenn das Futter nach dem Mähen sofort gezettet und anschließend mehrmals gewendet wird.

Unmittelbar nach einem Bearbeitungsgang wird am meisten Wasser abgegeben.

Vorwelken


Das mehrmalige Kreiseln des Futters am ersten Trocknungstag fördert das Trocknen, während eine häufige Bearbeitung am zweiten Tag hauptsächlich die Bröckelverluste erhöht.

Das sorgfältige und gleichmäßige Arbeiten ist besonders bei Rundballembelüftungsanlagen wichtig.

Die Heuerntegeräte dürfen nicht zu tief eingestellt werden.

Auf dem Feld bis zu einem Trockensubstanzgehalt (TS-Gehalt) von mindestens 65 %, besser 70 % trocknen lassen. (Also nicht Nässer als 35%).

Pressen


Die Ballen müssen sorgfältig gepresst werden. Die Schwadform beeinflusst die Dichteverteilung deutlich. Ein breiter Schwad führt zu geringer Dichteanhäufung im mittleren Mantelbereich als ein schmaler Schwad. Pressen die einen weichen Kern machen ist der Vorzug zu geben.

 

Planung der Anlage

Ventilator
Luftmenge je Ballen 4,5 m³/s (16.200m³/h)

Druck
bei dieser Luftmenge entsteht ein Druck von 3mbarWS



   
Trocknungstemperatur

Die Trocknungstemperatur im Belüftungskanal sollten 15-10°C über der Außentemperatur liegen. Zu beachten ist das die Lufttemperatur von 40°C nicht überschritten wird.
   
Dimensionierung der Trocknungsanlage

Abhängig von den Klimazonen, Tallagen oder Bergregionen, stehen für Belüftungsheu durchschnittlich zwei bis vier Erntegelgenheiten zur Verfügung, in denen das Futter eingebracht werden muß.

Die Trocknugsanlage muß für die Erntemenge dieses Zeitraums ausgelegt sein.

Auf einer Fläche von 1ha fallen ca.13 Ballen à 2,3dt an.

 

Steuergerät

Nach der ersten Bestückung der Rundballenbelüftungsanlage nehmen Sie ihre Steuerung mittels
Startschalter in Betrieb.

Der Lüfter wird jetzt im Stern– Dreieck automatisch hochgefahren.
Ein Kanalhygrostat, der auf 70% Feuchte eingestellt ist und eine Feuchtesonde die, die Rundballenfeuchte misst, schalten den Ventilator nach Bedarf ein oder aus.

 

Belüftungssystem

Untenbelüftung

Der Belüftungskasten ist einstöckig konstruiert, die Ballen liegen in drei bis vier Reihen hintereinander oder nebeneinander. Belüftungssegmente zu vier Ballenplätzen können bis zu einer Anlagengröße von 32 Ballen aneinandergereiht werden.

Die Luftzufuhr erfolgt über einen keilförmig zulaufenden Luftkanal an der Rückseite, in den Luftleitbleche eingeschraubt sind. Die Ballen liegen ebenfalls auf Stahlringen auf, um ein entweichen der Luft beim Übergang vom Belüftungskasten in den Ballen zu vermeiden.

An der oberen Stirnseite deckt sie ein Holzdeckel lose ab. Die Luft tritt von unten durch eine Öffnung von zirka 80 cm Durchmesser in die Ballen ein und an der Bauchseite wieder aus.

Der durch einen Elektromotor angetriebene Ventilator ist an den Luftkanal angeflanscht und entsprechend der Anzahl an Belüftungsplätzen dimensioniert.

Die Luftanwärmung erfolgt durch einen fahrbaren Brenner, der im Freien steht. Ein Gebläse fördert die Luft über einen flexiblen Schlauch zur Ansaugöffnung des Ventilators.

Die Lüftungssteuerung beschränkt sich auf je einen Ein- und Ausschalter für den Ventilator und den Heizungsbrenner.

Der Trocknungsprozess wird durch den Bediener überwacht.

Mit einer entsprechenden Überdachung kann die Anlage auch im Freien betrieben werden. Der modulare Aufbau der Anlage hat den Vorteil, daß die Anlage relativ einfach auf die gewünschte Trocknungsleistung zu dimensionieren ist. Zudem kann zum Beispiel die Heizung im Winter noch zum Beheizen der Werkstatt dienen.

 

Belüftungssystem Unten- / Obenbelüftung

Die Belüftungskästen sind tragende Elemente der Anlage und werden hydraulisch gesenkt und angehoben. Zweie Kästen sind übereinander angeordnet, so dass zweie Lagen Ballen von der Stirnseite her belüftet werden können.

Die Luftöffnungen haben einen Durchmesser von ca. 80cm bei 120cm Ballen. Zur Vermieteidung von an der Stirnseite austretender Luft liegen die Ballen auf Stahlringe auf, die sich in das Futter pressen.

Der durch einen Elektromotor angetriebene Ventilator ist an den Luftkanal angeflanscht und entsprechend der Anzahl an Belüftungsplätzen dimensioniert. Der obere Belüftungskasten ist mit flexiblen Schläuche zum unternen Belüftungskasten verbunden.

Die Luftanwärmung erfolgt durch einen fahrbaren Brenner, der im Freien steht. Ein Gebläse fördert die Luft über einen flexiblen Schlauch zur Ansaugöffnung des Ventilators.

Die Lüftungssteuerung beschränkt sich auf je einen Ein- und Ausschalter für den Ventilator und den Heizungsbrenner.

Der Trocknungsprozess wird durch den Bediener überwacht.

 

Belüftungssystem Flexiblemittigbelüftung

 

Für die Rundballenbelüftung bieten wir alles aus einer Hand

Beratung und Planung 0043 5333 6242, E-mail: mawek@weiss-soell.at


Wir beraten Sie kostenlos und Planen für Ihren Betrieb, das zweckmäßigste Rundballenbelüftungssystem.
Mit unser Belüftungsventilator liefern wir Baubeschreibungen und Bauzeichnungen zur Selbsterstellung der erforderlichen Holzbauten oder Betonbauten für das Rundballenbelüftungssystem.

Für den Betrieb der Rundballenbelüftung erhalten Sie eine detaillierte Betriebsanleitung.

Zurück